Heutzutage werden das Kupieren von Ohren und das Kürzen von Schwänzen bei Hunden hauptsächlich aus ästhetischen Gründen durchgeführt, was jedoch dem Hund keinen Nutzen bringt und erhebliche Nachteile hat: Es handelt sich um eine schmerzhafte Amputation, die die Kommunikation (Ohren- und Schwanzwedeln) und das Sozialverhalten mit anderen Hunden beeinträchtigt, zu chronischen Schmerzen und Verhaltensproblemen führen kann und in vielen Ländern gesetzlich verboten ist.
1. Mythos: Dobermänner, Cane Corsos, Pit Bulls, AmStaffs und andere Rassen werden mit spitzen, kurzen Ohren und Stummelschwänzen geboren.
--> Falsch!!! Ihre Ohren und Schwänze wurden durch chirurgische Eingriffe verstümmelt!
2. Schmerz und Leid: Der Eingriff ist schmerzhaft, oft ohne oder unsachgemäße Anästhesie durchgeführt, was zu chronischen Schmerzen und Phantomschmerzen führen kann.
3. Kommunikationsverlust: Hunde nutzen Ohren und Schwanz intensiv zur nonverbalen Kommunikation. Das Kupieren schränkt ihr Ausdrucksverhalten stark ein, was zu Missverständnissen und Konflikten mit anderen Hunden führen kann.
4. Verhaltensprobleme: Eingeschränkte Kommunikation kann zu Aggressionen oder sozialer Unsicherheit führen, da der Hund sich nicht mehr richtig ausdrücken kann.
5. Gesundheitsrisiken: Es besteht die Gefahr von Infektionen, schlechter Heilung und chronischem Leiden.
6. Ästhetik vs. Wohlbefinden: Die Gründe liegen meist in der menschlichen Eitelkeit und dienen nicht dem Wohlergehen des Tieres.